{"id":188,"date":"2018-01-30T22:31:15","date_gmt":"2018-01-30T21:31:15","guid":{"rendered":"http:\/\/wp01.zphkinder.de\/?p=188"},"modified":"2018-01-30T22:31:15","modified_gmt":"2018-01-30T21:31:15","slug":"urobe-war-zu-besuch-in-oberrain","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zphkinder.de\/en\/urobe-war-zu-besuch-in-oberrain\/","title":{"rendered":"\u201eUrobe\u201c war zu Besuch in Oberrain!"},"content":{"rendered":"<p><em>Ein Interview von Rene M\u00fcnichsdorfer, Oberrainer Jugendlichenzeitschrift<\/em>.<\/p>\n<p>Der Schauspieler Olaf Kr\u00e4kte spielte die Rolle als Urobe in den Filmen \u201eWickie und die Starken M\u00e4nner\u201c und \u201eWickie auf gro\u00dfer Fahrt\u201c. Im Oktober 2011 besuchte der Schauspieler Oberrain. Ich n\u00fctzte die Gelegenheit f\u00fcr ein Interview.<\/p>\n<p><strong>Woher kommen Sie, Herr Kr\u00e4tke?<\/strong><br \/>\nIch lebe im Allg\u00e4u in Bayern, ungef\u00e4hr 80 Kilometer s\u00fcdwestlich von M\u00fcnchen, in einem ganz kleinen Dorf, da ist meine Frau geboren.<\/p>\n<p><strong>Warum sind Sie Schauspieler geworden?<\/strong><br \/>\nIch stamme aus einer Schauspielerfamilie. 1965 war ich das erste Mal auf der B\u00fchne, da war ich erst 6 Jahre alt. Das war eine kleine Rolle, aber es hat mir so gefallen, dass ich unbedingt Schauspieler werden wollte. Mein Vater hat mich ausgebildet. Ich war mit meinen Eltern immer im Theater, wenn sie dort gespielt haben. Ich bin mit der Schauspielerei aufgewachsen.<\/p>\n<p><strong>Bei wie vielen Filmen haben Sie mitgespielt?<\/strong><br \/>\nIch habe bei ungef\u00e4hr 105 Filmen mitgespielt, das war im Fernsehen, in Kurzfilmen und in Kinofilmen.<\/p>\n<p><strong>Gef\u00e4llt Ihnen die Rolle als Urobe?<\/strong><br \/>\nIch liebe die Rolle des Urobe, weil er so viel Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Kinder und auch f\u00fcr die anderen Wickinger hat. Urobe kommt aus der alten Zeit der Wickinger, das hei\u00dft aus der Zeit der Pl\u00fcnderei und des Brandschatzens. Urobe versteht als erster, das was Wickie will und dass Wickie aus einer neuen Zeit kommt und das die alte Zeit vorbei ist. Er versteht, dass die Wikinger einen neuen Weg gehen m\u00fcssen. Deshalb versucht er Wicki immer zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Wo wurde der Film \u201eWickie\u201c gedreht?<\/strong><br \/>\nWir haben beide Filme einmal in den Bavariastudios gedreht und am Walchensee und da hatten wir auch das Wickingerdorf in einem kleinen Dorf aufgebaut, das kann man jetzt noch besichtigen. Dann haben wir noch in Malta in einem Wasserstudio gedreht, das ist wie eine gro\u00dfe Badewanne, wo das Wasser bis zum Rand steht. Im Hintergrund ist das Meer und wenn man dann Wasser rein pumpt, dann str\u00f6mt das Wasser \u00fcber den Rand und es sieht aus, wie das Meer. Den zweiten Teil haben wir in Burghausen gedreht, das ist die l\u00e4ngste Burg Europas.<\/p>\n<p><strong>Wird es noch mehr Teile von \u201eWickie und die starken M\u00e4nner\u201c geben?<\/strong><br \/>\nWir hoffen es alle und ich ganz besonders, aber wir wissen es noch nicht. Ich w\u00fcrde den Urobe gerne noch einmal spielen.<\/p>\n<p><strong>Was haben Sie vor Ihrer Schauspielkariere gemacht?<\/strong><br \/>\nVorher gab es eigentlich nicht viel. Zwischendurch habe ich noch andere Dinge gemacht. Mein Vater wollte, dass ich die Schule abschlie\u00dfe und einen Beruf lerne. Ich habe Fotograf gelernt, bis zum Gesellenbrief und ich habe eine Ausbildung als Werbekaufmann zus\u00e4tzlich gemacht.<\/p>\n<p><strong>Welche Interessen haben Sie in Ihrem Beruf?<\/strong><br \/>\nIch versuche m\u00f6glichst die Menschen wahrheitsgerecht dazustellen, das hei\u00dft ich versuche meine Rollen m\u00f6glichst lebensecht zu spielen. Den Menschen, die ich darstelle, denen ich sozusagen meinen K\u00f6rper leihe, m\u00f6glichst gerecht zu werden, sie mit ihren guten und schlechten Seiten darzustellen.<br \/>\n<strong><br \/>\nWieso besuchen Sie Oberrain?<\/strong><br \/>\nDas liegt daran, dass ich vor 4 Wochen Schirmherr geworden bin vom F\u00f6rderverein \u201eZahn\u00e4rzte und Patienten helfen Kindern in Not\u201c. Da habe ich die Birgit kennengelernt, das ist die Vorsitzende des Vereins und wir hatten dar\u00fcber gesprochen,dass ich gerne reiten lernen w\u00fcrde, irgendwann im n\u00e4chsten Jahr. Da hat sie gesagt, dass der Verein ein Pferd hat, in Oberrain in Unken, und ich k\u00f6nnte schnuppern, wie das so ist. Da habe ich gesagt: \u201eJa, ok. gerne.\u201c Sie hat mir erz\u00e4hlt, wo das Pferd steht und dass der F\u00f6rderverein die Einrichtung unterst\u00fctzt. Da habe ich gesagt, dass ich nicht nur rumreiten m\u00f6chte, sondern auch die Einrichtung kennenlernen m\u00f6chte und sehen, wie die Jugendlichen dort leben und arbeiten. So haben wir das beschlossen.<\/p>\n<p><strong>Wie gef\u00e4llt Ihnen Oberrain?<\/strong><br \/>\nIch finde das toll hier. Also nicht nur die Landschaft ist gro\u00dfartig, sondern das was Ihr hier macht und die ganze Anlage und die M\u00f6glichgeiten, die Ihr hier habt. Ich finde das fantastisch, toll und sehr bewundernswert.<\/p>\n<p><strong>Danke f\u00fcr das Interview!<\/strong><br \/>\n<em>Herr Kr\u00e4tke war sehr nett und das Gespr\u00e4ch mit ihm war toll. Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn es noch mehr Teile von \u201eWickie und die starken M\u00e4nner\u201c geben w\u00fcrde.<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Interview von Rene M\u00fcnichsdorfer, Oberrainer Jugendlichenzeitschrift. 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